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09 schwer enttäuscht über Verbandsentscheidung zum Aufstieg in die Landesliga

„Wir sind sehr enttäuscht über die Entscheidung des Verbandstages des FLVW zur Aufstiegsregelung in der Bezirksliga 12, halten Sie für falsch und fühlen uns ungleich behandelt“, fasst Frank Blom die Reaktion und Kritik von 09 an der Aufstiegsentscheidung des FLVW-Verbandstages zum Bezirksliga–Aufstieg in die Landesliga zusammen.

„Natürlich verstehen wir die Besonderheit der Situation nach dem CORONA-bedingten Saisonabbruch. Wir sind mit den sonstigen Regelungen zum Saisonabschluss sehr einverstanden und begrüßen sie auch. Aber in Bezug auf die Bezirksliga 12 war die Anwendung der vom Verbandstag hier beschlossenen „Herbstmeisterbestimmung“ falsch“, ergänzt Frank Blom. „Der SC Greven 09 hatte bereits bei dem gleichlautenden Beschluss des FLVW-Vorstandes vor Wochen Einspruch eingelegt, und zwar mit einer überzeugenden juristischen Stellungnahme“, so Philipp Wimber, Vorsitzender von 09.

Der FLVW-Verbandstag hatte entschieden, dass der nach der sog. „Quotenregelung“ ermittelte Tabellenerste bei Abbruch (Vorwärts Wettringen) und der Herbstmeister (bei nicht Identität mit dem so ermittelten Tabellenersten) der Hinrunde 2019/20 aufsteigen. Zwar war die Hinrunde in der Bezirksliga 12 zum 17 .November 2019 ordentlich abgeschlossen, wurden alle Spiele durchgeführt und der 1. FC Gievenbeck erst zwei Tage nach dem Stichtag der Hinrunde seine zweite Mannschaft aus der Bezirksliga abgemeldet. Dennoch wurde nicht der zum Abschluss der Hinrunde auf Platz 1 stehende SC Greven 09 sondern die nach dem nachträglichen Punkteabzug nach der von allen Mannschaften abgeschlossenen Hinrunde auf Platz 1 vorgerückten Borussen aus Münster im Rahmen der Verbandstags-Entscheidung als aufsteigender Herbstmeister gewertet.

„Wir haben die vom FLVW getroffene Regelungsauslegung auch von versierten Sportrechtlern prüfen lassen und auf dieser Basis überzeugend begründet schriftlichen Einspruch eingelegt. Der FLVW hat ihn aber mit einem aus unserer Sicht hingegen wenig überzeugenden Schreiben vor der Sitzung des Verbandstages abgewiesen“, so Frank Blom weiter.

Man habe zwar daraufhin noch vor der Verbandstagung gegenüber dem FLVW den Einspruch wiederholt, leider ohne Erfolg. Den möglichen weiteren Rechtsweg will 09 aber nicht bestreiten: „Wir haben alle sportlichen und verbandlichen Möglichkeiten für unseren Verein ausgeschöpft. Das waren wir unserer 1. Mannschaft, unseren treuen Fans und Mitgliedern mehr als schuldig. Jeder andere Verein in der Situation hätte dies auch getan, aber weiter können wir nun nicht gehen“, erklärt Frank Blom das bisherige und zukünftige Verhalten von 09. Außerdem sei es nach dem Verbandstagungsvotum schwer, juristisch wenig erfolgsversprechend und auch teuer, den Rechtsweg weiter zu beschreiten, ergänzt Philipp Wimber. Er betont wie Frank Blom, dass die Einsprüche der 09er nicht gegen die Kollegen von Borussia Münster waren, im Gegenteil. „Wir haben das sportlich und für unseren Verein Mögliche getan und wünschen den Borussen alles Gute. Wir wollen uns jetzt in diesen schwierigen Zeiten wieder auf unsere Mannschaften und Aktiven und die Vorbereitung der neuen Saison 2020/21 konzentrieren“ so Philipp Wimber und Frank Blom unisono.

 

erstellt von Bernd Kuck am: 16.06.2020 Quelle: Frank Blom

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