News vom SC Greven 09

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Feuertaufe mit Bravour bestanden

Wenn das vergangene Jahr so etwas wie eine Feuertaufe war, die neu formierte Führungsmannschaft des SC Greven 09 hat sie mit Bravour bestanden. Auch deshalb waren die Wahlen von Philipp Wimber zum Vorsitzenden, Björn Dewitt zu einem von zwei Stellvertretern sowie Christian Becker zum Geschäftsführer bei der Mitgliederversammlung am Freitagabend ein rein formaler Akt. Dass dem Vorstand die volle Zustimmung gewiss war, hatte seinen Grund: Der Verein steht glänzend da. Und dass trotz der Corona-Pandemie, die das Vereinsleben mächtig durcheinandergewirbelt hat.

Weil das Geschäftsjahr des SC Greven 09 auf das Spieljahr der Fuß- und Handballer abgestimmt ist, endet es anders als bei den meisten Vereinen zur Jahresmitte. Der SC 09 gehört daher zu den ersten, die in der Corona-Pandemie eine Bilanz vorlegen. Das Zahlenwerk, das Schatzmeister Johannes König am Freitag präsentierte, ließ die Mitglieder durchatmen. König: „Der Verein kann zwar keine großen Sprünge machen, er ist aber solide aufgestellt.“

Über 400 000 Euro standen im vergangenen Geschäftsjahr auf der Ein- und Ausgabenseite. Trotz fehlender Einnahmen im Zusammenhang mit der Pandemie steigerte der SC 09 am Ende die Erlöse um 19 000 Euro. Johannes König führt dafür zwei Gründe an. 15 000 Euro kamen zusätzlich an Spenden zusammen. Außerdem flossen aus dem Hilfsprogramm des Landessportbundes 11 000 Euro in die Kasse des Vereins, der im vergangenen Jahr kräftig in die Modernisierung der Schöneflieth investiert hat. Um die Anlage auf Vordermann zu bringen, waren 125 000 Euro nötig. Davon steuerte die Stadt 100 000 Euro bei.

Neben den nackten Zahlen waren es die sportlichen Leistungen, die die knapp 50 anwesenden Mitglieder zufrieden stimmten. Frank Rüschenschulte zog für die Fußballer ebenso zufrieden Bilanz wie Annette Wilbers-Noetzel für die Handballerinnen.Bei ihren Ausführungen wurde gleichwohl eines deutlich: Corona hat den Sport und diejenigen, die ihn organisieren, weiterhin fest im Griff.

Die für Herbst geplante Ameland-Freizeit ist längst storniert. Seit vergangener Woche steht ebenfalls fest: Hallenturniere, und somit auch das E-Junioren-Masters, wird es in der bevorstehenden Wintersaison nicht geben. Die Mini-Turnier der Handballerinnen sind ebenfalls mehr als fraglich. Auch verzichtet der Verein in diesem Jahr auf eine Weihnachtsfeier.

„Corona ist noch längst nicht vorbei“, mahnte Philipp Wimber zur Einhaltung der Regeln, die den Vereinsbetrieb weiterhin einschränken. Mit dem Appell ließ der Vorsitzende auch erahnen, dass ihm und seinem Vorstandsteam nach bestandener Feuerprobe ein nicht weniger herausforderndes Jahr bevor steht.

 

erstellt von Bernd Kuck am: 28.09.2020 Quelle: Westfälische Nachrichten

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